Freicher Jan

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«Kreativität entfesseln, indem die Schüler*innen über das Gehör spielen und improvisieren»

Instrument/Fach

Keyboard
Klavier

Unterrichtstage

Rüti: Donnerstag
Wetzikon: Montag, Mittwoch

E-Mail

jan.freicher@mzol.ch

Über mich

Ich wurde 1980 in Gdynia, Polen geboren. Mit 7 Jahren habe ich angefangen, Klavier zu spielen. Nach und nach durchlief ich die verschiedenen Stufen der Musikausbildung und bewegte mich immer mehr Richtung Jazz- und Popmusik. Abgesehen vom Klavier – welches mein Hauptinstrument ist – sind das Vibraphon sowie die Komposition und das Arrangieren zu wichtigen Komponenten auf meinem künstlerischen Weg geworden. 2018 bin ich in die Schweiz gezogen und habe den Studiengang Komposition für Film, Theater und Medien, sowie Komposition bei Niki Reiser in Zürich an der ZHdK absolviert.
Als Instrumentalist und Komponist habe ich mit vielen Künstlern und Bands zusammengearbeitet, viele Konzerte in verschiedenen Teilen der Welt gespielt und über 20 CDs aufgenommen. Mein kreativer Output weist mehr als 80 Kompositionen auf: für Bands, Solo Vibraphon, Solo Klavier, Kammermusik, Musikstücke für Big-Bands, Orchesterwerke, Musik für Film und Theater. Einer der wichtigsten Erfolge auf meinem beruflichen Weg ist der 1. Platz beim internationalen Komponistenwettbewerb in Italien 2008, seitdem wird meine Musik regelmässig in den USA veröffentlicht. Zuvor wurde mir 2007 in Polen der «Grand Prix of The Jazz Personality Contest» verliehen. An der Musikakademie in Danzig (Polen) habe ich mehrere Jahre Klavierimprovisation unterrichtet.

Hörproben:

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Mein Unterricht

Als Lehrer habe ich mich auf Jazz- und Popmusik spezialisiert. Ich glaube, dass es in der Bildung wichtig ist, die Kreativität der Schüler*innen zu entfesseln, indem sie über das Gehör spielen und improvisieren können. Besonders im Jazz und Pop ist es wichtig, Akkorde interpretieren zu können und nicht nur nach Noten zu spielen. Mir ist es wichtig, einem Schüler das Spielen in einem Ensemble beizubringen – die Rolle eines Klaviers/Keyboards in einem grösseren Ensemble oder als Begleitinstrument für einen Sänger, für eine Sängerin. Dies ist beispielsweise bei klassischer Musik ein wesentlicher Unterschied, wo das Klavier hauptsächlich als Soloinstrument behandelt wird. Ich unterrichte jeden Schüler, jede Schülerin individuell. Das bedeutet, dass ich mich nicht nur auf vorgefertigte Lehrmittel stütze, sondern auch eigene Unterrichtsmaterialien erstelle. Diese stimme ich auf die Erwartungen und Fähigkeiten der Schüler*innen ab. Als Musiker, der regelmässig auftritt und aufnimmt, kenne ich die Problemfelder aus erster Hand, die beim Solo-Spielen, als Begleiter oder als Band-Mitglied auftreten.

Spezialität

Meine musikalischen Vorlieben sind sehr vielfältig. In meiner künstlerischen Arbeit kombiniere ich gerne Elemente der klassischen Musik mit Pop und Jazz. Ich mag klassische Komponisten, z.B. Chopin (Schwerpunkt Klavier) oder Prokofiev (Schwerpunkt Orchester), aber auch Filmmusikkomponisten wie Ennio Morricone. Ikonen wie die Beatles oder Queen waren und sind sehr wichtig für meine Entwicklung. Beim Klavierspielen gefällt mir besonders das Romantikgefühl, aber auch die Energie, der Rhythmus und Groove.
Jazz-Rock-Bands – wie Yellowjackets, Pat Metheny Group oder Chick Corea Electric Band, oder Künstler wie Russel Ferrante, Lyle Mays oder Michael Petrucciani beeinflussen mich. Aber auch Elton John, der als Ikone des Pop-Pianos gelten kann. Sie alle haben ihre eigene musikalische Identität, eine originelle Herangehensweise an Artikulation, Struktur und Harmonie.
Persönlich nutze ich in meiner täglichen Arbeit mit Musik sowohl das akustische Klavier und das Digitalpiano, als auch den Synthesizer. Jedes Instrument hat seinen eigenen Klang und Charakter, den man je nach Zweck richtig verwenden soll. Neben Keyboards spiele ich auch Vibraphon und komponiere Musik für dieses Instrument.